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SWSV-Kurzbahnmeisterschaften in Kaiserslautern

Kaiserslautern

SWSV-Kurzbahn-Meisterschaften bringen Medaillenflut für SSV Bingen

Nach der DMS-J stand mit den SWSV-Meisterschaften der letzte Höhepunkt der diesjährigen Kurzbahnsaison auf dem Programm.

Nach den starken Leistungen im Mannschaftswettbewerb sahnten die Binger Schwimmer auch bei den Kurzbahnmeisterschaften ordentlich ab: 83 x Edelmetall in den Einzelrennen, davon 25 x Gold mit dem jeweiligen SWSV-Meistertitel, 38 x Vizemeister und 20 x Bronze sowie Beteiligung an sechs Staffelsiegen. Die Trainer Sandrine von Krosigk, Leonie Schauer, Paul Harloff und Lothar Schubert waren dementsprechend hoch zufrieden mit dem Abschneiden ihrer Schwimmer.



Zum ersten Mal bei einer solchen Meisterschaft am Start waren Melina Schilling (06), Christoph Klein und Emilia Lukas (beide 05).

Während Christoph und Emilia jeweils die 100 m Lagen schwammen und dabei neue Bestzeiten erreichen konnten, startete Melina als jüngste im Team des SSV Bingen gleich auf vier Strecken und wurde mit einer Bronzemedaille über 200 m Brust für ihre tollen Leistungen belohnt.

Lilly Golz (05) hatte da schon mehr zu tun. Acht Starts, sechs Bestzeiten, 4 x Bronze und 1 x Silber waren ihre beachtliche Ausbeute.

Sie sicherte sich damit einen Platz im Auswahlteam Rheinland-Pfalz beim diesjährigen Süddt. Jugendländervergleich am 26.11.2016 in Oberursel. Trainerin Sandrine war super zufrieden.

Nur Positives hatte auch Topteam-Trainerin Leonie zu berichten, deren neue Trainingsprinzipien wohl die ersten Wirkungen zeigen.

Vor allem bei Anna Spira (01), die sich über die langen Strecken qualifiziert hatte, konnte man den Erfolg von regelmäßigem Training und der Teilnahme am Trainingslager sehen. Sie zeigte eine erhebliche Leistungssteigerung in 400 m Lagen und 800m Freistil, wurde SWSV-Meisterin bzw. Vizemeisterin. Über 400 m Freistil schlug sie in 5:00,42 als Zweitschnellste ihres Jahrgangs an. Ich sehe noch Potential nach oben, ist sich die Trainerin sicher, und damit ist wohl auch das Unterschreiten der 5 min Marke in nächster Zeit gemeint.

Sehr erfreulich waren auch die Leistungen von Mayra Scheffler (05).

Sie konnte trotz vieler Starts kurz hintereinander einige neue Bestzeiten erreichen. Auf ihrer Lieblingsstrecke 100 m Brust wurde sie SWSV-Meisterin der 11-Jährigen. Beinah wäre ihr das auch auf der 200 m Brust-Strecke gelungen: bis 150 m lag sie noch vorne, musste dann aber den vielen Starts Tribut zollen und sich mit dem Vizemeistertitel zufrieden geben. Mit ihren guten Leistungen konnte sie sich wie Lilly für die rheinland-pfälzische Mannschaft beim süddeutschen Jugendländervergleich qualifizieren.

Jasmin Scheffler (01) und Sophie Bouvain (2000) hatten ebenfalls ein gutes Wochenende.

Jasmin wurde mit neuer Bestzeit Vizemeisterin über 50 m Freistil, Sophie tat es ihr über 100 m Rücken gleich. Beide haben nach dem Trainingslager ebenfalls eine ansteigende Formkurve und können vielleicht auch bald die 30 sec-Marke über 50 m Freistil unterschreiten.

  • Jana Erni (02) sicherte sich die Bronzemedaille über 50 m Brust.
  • Luisa Drube (04) konnte ihre neue Bestzeit über 100 m Lagen nochmals um gut 3 Sekunden verbessern. Für einen Platz unter den besten Drei reichte es jedoch leider nicht.


Aus dem Team von Paul standen Mathis Schönung und Lukas Klos (beide 04), sowie Luisa Bouvain (05) jeweils einmal auf dem obersten Rang.

Aus dem Team von Paul standen Mathis Schönung und Lukas Klos (beide 04), sowie Luisa Bouvain (05) jeweils einmal auf dem obersten Rang. Gerade Mathis und Luisa zeigten eine tolle Wettkampfausdauer und erzielten bei ihren vielen Starts selbst am Ende der Wettkampftage noch starke Verbesserungen.

  • Mathis gewann die 1500 m Freistil in 19:44,66, Lukas die 100 m Rücken in 1:13,41 und Luisa die 400 m Lagen in 6:07,43.
  • Luisa erreichte außerdem fünfmal den zweiten Platz über 200 und 400 m Freistil, 200 m Rücken sowie 100 und 200 m Lagen und einmal den dritten Platz über 100 m Freistil. Sie konnte glücklicherweise nach einem von Krankheiten bestimmten Vorjahr das erste Mal wieder einen längeren Zeitraum über mehrere Wochen konstant und konzentriert trainieren, was sich sofort auf die Leistungen ausgewirkt hat.
  • Aber auch Mathis macht gerade von Wettkampf zu Wettkampf unglaubliche Sprünge. Mit der saubersten Technik aus dem Team gelangen ihm nicht nur auf seiner Hauptlage Brust, sondern auch in Kraul und Rücken richtig gute Verbesserungen. Waren es in den vergangenen Wochen die kurzen 100 m Strecken, so waren es jetzt vor allem die Strecken ab 200 m, in denen er erstaunliche Verbesserungen zeigte. Neben der Goldmedaille wurde er noch 3 x Vizemeister über 100 und 200 m Brust und 100 m Rücken. Bronze errang er über 100 und 200 m Freistil.
  • Doch auch Lukas schwamm gewohnt starke Zeiten, wenn auch seine Verbesserungen nicht in der Höhe ausfielen wie noch bei Luisa und Mathis. Neben dem bereits erwähnten SWSV-Meistertitel wurde er noch über 100 und 200 m Freistil Zweiter und über 400 m Freistil, 200 m Rücken und 400 m Lagen Dritter.

Alle drei werden zusammen mit Lilly und Mayra beim Süddt. Jugendländervergleich ihr Bundesland Rheinland-Pfalz vertreten.

Anna Eurich (02) war ebenfalls in bester Form.

Dass sie sich über die Sprintstrecken deutlich verbessert hat, stellte sie bereits bei den DMS-J unter Beweis. Dieses Mal zeigte sie, dass sie auch über die längeren Strecken wie beispielsweise die 400 m Lagen gute Verbesserungen erzielen kann. Insgesamt erreichte sie bei sieben Starts sechs neue Bestzeiten und fünfmal die Silbermedaille über 50, 100 und 200 m Rücken, 100 und 400 m Lagen.





Auch bei Jonathan Rollwa (03) scheint der Knoten geplatzt.

Besonders stark waren seine 1500 m Freistil. Anfang Oktober erst verbesserte er hier seine Bestzeit um eine halbe Minute auf 19:24,80, jetzt, keine fünf Wochen später, steigerte er diese Bestzeit nochmals um 40 Sekunden auf 18:44,95. Doch nicht nur hier, auch auf den anderen Strecken, wie den 200 m Rücken, 200 und 400 m Freistil und 100 und 200 m Lagen zeigte er starke Verbesserungen seiner persönlichen Bestzeiten. Insgesamt erreichte er zweimal den zweiten (1500 m Freistil, 200 m Rücken) und dreimal den dritten Platz (100, 200 und 400 m Freistil).

Auch aus Sicht von Cheftrainer Lothar war die Kurzbahnmeisterschaft für die Binger Schwimmer sehr erfolgreich. Alle seine Sportler, die gesund an den Start gehen konnten, erzielten zahlreiche neue Bestzeiten.

Amelie Gollai (98) konnte ihre Bestzeit über 1500 m Freistil um 28 Sekunden auf 18:31,02 verbessern und gewann diese Strecke offen. Damit qualifizierte sie sich für die Dt. Kurzbahnmeisterschaft in Berlin vom 17.- 20.11.2016. SWSV-Jahrgangsmeisterin wurde sie zusätzlich noch über 100 m Freistil, 200 m Brust und Rücken sowie über 200 und 400 m Lagen. Zweite Plätze erreichte sie über 200 und 400 m Freistil.

Katharina Wiesner (99) unterbot erstmals über 100 m Freistil die 60 Sekunden-Grenze und konnte ebenfalls offen diese Meisterschaft gewinnen. Weitere Goldmedaillen sicherte sie sich über 50 und 200 m Freistil, 200 m Lagen, Silber über 50 m Brust und 100 m Lagen sowie Bronze über 200 m Brust. Katharina war weiterhin an allen 4×50 m-Staffeln der Rheinhessen beteiligt, die jeweils den 1. Platz erreichten. Über 4×50 m Brust wurde der Landesrekord des Verbandes nur knapp verfehlt.

Christopher Schmitt (89) war ebenfalls an allen Sprintstaffeln beteiligt, die ebenso SWSV-Meister wurden wie die Damen. Er konnte sich mit 0:30,00 über 50 B für die DKM in Berlin qualifizieren, wurde Zweiter in der offenen Wertung. Platz 3 erreichte er über 100 m Brust.



Yannik Wasserzier (01) kränkelte leicht am Ende des Wettkampfes und konnte nicht alle Strecken auf Bestzeitniveau schwimmen. Dennoch wurde er SWSV-Jahrgangsmeister über 1500 m Freistil, 200 m Rücken und Schmetterling, Vizemeister über 200 und 400 m Freistil. Er wird vom 18.-20.11.2016 in Remscheid bei der DKM des DBS über 6 Strecken an den Start gehen.

Peter Gollai (02) und Lukas Feier (01) erzielten bei allen Starts neue Bestzeiten.

Peter war in allen Rennen auf dem Podest. Dreimal wurde er Jahrgangsmeister (über 400 m Freistil, 100 und 400 m Lagen), viermal errang er den zweiten Platz (über 100 und 200 m Freistil, 100 und 200 m Brust), die Bronzemedaille nahm er über 200 m Lagen entgegen. Lukas war über 100 und 200 m Brust sowie 100 m Rücken nicht zu schlagen. Auf Rang zwei landete er über alle drei Lagen-Strecken, auf Rang drei über 200 m Rücken.





Elena Wasserzier (98) ging angeschlagen in die Rennen und musste leider im letzten Abschnitt wegen Erkrankung abgemeldet werden.

Trotzdem konnte sie einen Komplettsatz an Medaillen erringen: Gold über 200 m Schmetterling, Silber über 50 m Schmetterling und Bronze über 400 m Lagen.

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