SSV BINGEN > Neuigkeiten > Neuigkeiten & Presse > Pressemeldung – Erlöse des Entenrennens 2025

Pressemeldung - Erlöse des Entenrennens 2025

Jörg Berres, Matthias Müller, Stefan Wienand

95 kostenlose Kursplätze

Der Lions Club Bingen (Präsident Jörg Berres) und der Inner Wheel Club (Präsidentin: Menna Mulugeta) spendeten dieses Jahr 7.500 Euro beziehungsweise 2.000 Euro und ermöglichen somit in Summe 95 Kindern einen kostenlosen Kursplatz, um Schwimmen zu lernen.

Auf dem Foto: Der Reinerlös des Entenrennens 2025 geht mit 7.500 Euro an den Schwimmsportverein Bingen e.V. Präsident und Vizepräsident des Lions Clubs Bingen, Jörg Berres und Stefan Wienand überreichten dem Vorsitzenden des SSV Bingen, Matthias Müller, einen Scheck in der Schwimmhalle der TheraGens in Bingen. Die TheraGens unterstützte die Nichtschwimmerkurse der Staffeln 2024/25. Nachdem beim Entenrennen fast 1.200 Lose verkauft wurden, erhalten im kommenden Jahr rund 75 Kinder eine Chance, über diese Benefizveranstaltung schwimmen zu lernen.

Ergänzt werden diese Mittel über den IWC Bingen mit Präsidentin Menna Mulugeta, der seinerseits 2.000 EUR spendete. Darüber hinaus reduziert der SSV Bingen für diesen Zweck seine Kursgebühren erneut um 50%. Insgesamt werden somit über 15.000 EUR für das soziale Programm mobilisiert.
Matthias Müller: „Das ist auch für uns als Verein eine Kraftanstrengung, finanziell sowie mit den ehrenamtlichen Mitgliedern und Schwimmlehrern. Wir freuen uns aber, diese gute Sache zu unterstützen, möglichst vielen Kindern das Schwimmen beizubringen. Vielleicht können wir zudem ein Kind für den Schwimmsport und eine Vereinsmitgliedschaft begeistern.“

Wie geht es jetzt weiter

Wie im letzten Jahr bittet der SSV Bingen Kindertagesstätten sowie Kinder- und Jugendhilfen in Bingen und Umgebung, Kinder aus sozial benachteiligten Familien, die noch nicht schwimmen können oder ihre Schwimmfähigkeiten ausbauen möchten, anzumelden. Dies erfolgt in Abstimmung mit den Eltern. Die neue Staffel soll im Februar 2026 beginnen.
Kinder, die 2024/25 im ersten Kurs noch nicht erfolgreich waren, sollen erneut eine Chance erhalten, ihr Seepferdchen zu machen. Erfahrungen zeigen, dass einige Kinder erstmals an das Wasser gewöhnt werden müssen, aber dann in der zweiten Runde erfolgreich sind.
Die Vertreter von Lions, IWC und SSV plädieren für ein größeres öffentliches Engagement, die Nichtschwimmerquote zu reduzieren. Schwimmen zu können, sollte zudem nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.
Nach einer Forsa-Umfrage können fast 50 Prozent der Kinder im Alter von etwa 6–10 Jahren aus einkommensschwachen Familien nicht schwimmen.

Previous post Landesendkampf der DMSJ in Koblenz

Related posts

Hello.