Die drei Tage Wuppertal waren sehr anstrengend, speziell für die, die nachmittags noch ins Finale durften.
Cheftrainer Xavier Ábalos Cuevas war sehr zufrieden mit seinen SportlerInnen – sehr viele Bestzeiten wurden geschwommen. Dennoch traten einige etwas enttäuscht den Heimweg an, da sie ihre persönlichen Ziele, wie z.B. die Qualifikation für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften nächsten Monat, nicht mit nach Hause nehmen konnten. Daher geht es nächste Woche für sie ein weiteres Mal an den Start in Wiesbaden. Viel Glück!
Acht Schwimmer des SSV Bingen waren unter der SG EWR Rheinhessen Flagge am Start.
Lukas Klos (2004) nur mit Bestzeit unterwegs bestätigte auf der 50m Freistilstrecke seine bereits bestehende Qualifikation für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften (DKM).
In 100m Freistil schwamm er sich im Jahrgang auf Platz 1 mit 00:52,50 Sekunden und verfehlte die DKM-Quali um 0,23 Sekunden. Auch auf 200m Freistil wurde es der 1.Platz. In 100m Lagen holte er sich Silber und in 100m Rücken Bronze.
Trotz einer Bestzeit von 4:22,62 Minuten auf 400m Freistil fehlten Jonathan Rollwa (2003) ca. 5 Sekunden für die DKM-Quali. Bei 200m Freistil fehlten knapp 3 Sekunden aber im Jahrgang holte er sich Bronze. Der Fokus lag bei der 800m Freistilstrecke. Leider nicht geklappt!
Anna Spira erhoffte sich ebenfalls bei 800m Freistil eine realistisch erreichbare DKM-Quali.
Bedauerlicherweise lief es nicht wie geplant, dennoch ein offener 12.Platz mit 9:22,64 Minuten. Die 400m Lagen am selben Tag liefen dann nicht mehr so optimal, wahrscheinlich auch bedingt durch ihre
Knieverletzung vor einem halben Jahr. Besser verliefen die 400m Feistil am nächsten Tag. Aber auch hier fehlten 3 Sekunden für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in der Junioren-Wertung. Sonntag eine weitere Bestzeit in 200m Freistil und 2 Sekunden über DKM-Quali.



Brustspezialist Mathis Schönung (2004) schaffte es in allen drei Bruststrecken bis ins Finale.
Bei 200m Brust kam er mit einer Zeit von 2:17,79 Minuten als erstes ins offene Finale und ging als zweiter mit 2:17,50 Minuten raus. In 100m Brust schwamm er sich im Vorlauf mit 1:03,63 Minuten auf Platz 6 offen und belegte im offenen Finale Platz 7. Auf der 50m Bruststrecke schwamm er sich im Vorlauf mit 29,97 Sekunden auf einen 10 offenen Platz. Im Juniorenfinale (2003/2004) belegte er dann Platz 1 mit einer Zeit von 29,80 Sekunden. Die offene Qualizeit der DKM von29,72 Sekunden nur knapp verfehlt.
Für Rückenspezialist Marten Spielmann (2000) war es auch nicht das optimalste Wettkampfwochenende. Die 200 m Rücken liefen mit einer schief gelaufenen Wende nicht so optimal. In 100m Freistil und auch in 100m Rücken wurde es auch für ihn eine knapp verfehlte DKM-Qualizeit. Aber die 50m Rücken mit 27,71
Sekunden waren eine persönliche Bestzeit.
Luisa Bouvain (2005) war ebenfalls bis auf eine Strecke mit Bestzeit unterwegs. Auch Helena Düring (2003)punktet fast ausschließlich mit Bestzeiten, dennoch verfehlte sie knapp die DKM-Quali für 100m Rücken und 100m Freistil. Auf der 50m Freistilstrecke, wo die Chancen gut waren, klappte es leider auch nicht. Da lagen schon drei Tage Wettkampf in den Knochen.
Trainer Paul Harloff war mit seinem Schwimmer Boubacar Sow (2004) sehr zufrieden. Er hat einen guten Sprung nach vorne gemacht. Bis auf eine Strecke schwamm er nur Bestzeiten








