Binger Nachwuchs trumpft auf
Viele persönliche Rekorde und vordere Plätze waren die Ausbeute der Binger Schwimmer. Vor allem die Delfine – Gruppe Carolin – kamen groß heraus.
Im JG 2002 starteten gleich sechs Schwimmerinnen: Anna Eurich, Mavie Mattes, Tjorven Riechel, Kimberly Röser, Kaya Siebel und Meret Welz. Mavie und Tjorven konnten ihre Bestzeit über 50 m Brust um bis zu 7 Sekunden verbessern, was auf der Kurzstrecke schon grandios ist. Hier zahlt sich das harte Techniktraining aus, was nicht alle Kinder so schrecklich lieben…
Großer Gewinner war Meret, die viele vordere Plätze gewann und mit 4 Urkunden, je einer Bronze- und Silber- und zwei Goldmedaillen wieder ihre Zimmerwand dekorieren konnte. Die 50 m Schmetterling in 0:46,41 waren schon sehr gut.
Peter Gollai startete als einziger im JG 2002. Er hatte zwar ein wenig Konkurrenz durch andere Vereinsmeldungen, aber so richtig in Verlegenheit brachten sie ihn nicht: Dreimal Silber und einmal Gold waren seine Ausbeute. Über 50 m Rücken schwamm er in 0:50,07 einen persönlichen Rekord.
Anna Spira, Jasmin Scheffler und Yasmin Müller gingen für den JG 2001 an den Start. Für die drei Mädels waren die 100/ 200 und 400 m Strecken angesagt. 200 und 400 m waren eine Premiere und dementsprechend groß die Aufregung.
Schaffe ich das überhaupt? Jedoch ganz souverän schwammen die drei ihre Strecken. Yasmin gewann über die 100 m Schmetterling die Goldmedaille. Es gibt nur wenige, die sich an diese Strecke herantrauen. Selbst die älteren Jahrgänge haben große Erfurcht vor 100 Schmetterling. Weiterhin konnte sie sich über 100 m Freistil verbessern und gewann über 400 m Freistil die Silbermedaille. Anna ging über 200 m Lagen an den Start. Ihre Bedenken, nach 50 m Schmetterling keine Kraft zu haben, waren völlig unbegründet. Mit Dampf ging es weiter! Gekrönt wurde ihre Leistung mit Gold.
Jasmin konnte in ihrer Hauptdiziplin Rücken wieder trumpfen. Mit einem sehr schönen Rückenstil, gewann sie mit 1:45,47 die Sibermedaille. Ein schnelleres Anschwimmen an die Wenden hätte ihr Gold gebracht. Schön üben, Jasmin – die 200 m warten!
Anna und Jasmin starteten dann ebenfalls über 400 m Freistil. Knapp hintereinander schlugen sie an. Dritte wurde Jasmin und Vierte Anna.
Die Jungs waren im JG 2001 im Vergleich zu JG 2002 schon besser besetzt. Mit Lukas Feier, Samuel Wasserzier und David von Krosigk gingen drei an den Start.
Lukas konnten sich auf den 50 m Strecken am Samstag leicht verbessern, frustriernd war es nur, daß die Wettkämpfe über 50 m ab JG 2001 schon offen gewertet wurden, und somit die Jüngeren sich mit den Älteren messen mußten. Samuel und David starten am Sonntag für die 100, 200 und 400 m Strecken. Samuel gewann Bronze über 100 m Rücken (1:47,97), Silber über 400 m und 100 m Freistil (1:31,78).
David war nicht ganz so zufrieden mit sich.
Die 100 m Freistil liefen nicht ganz so wie erwartet. Er wollte seine Zeit von 1:25 toppen und mußte sich mit Platz vier zufrieden geben. Jedoch konnte er sich über zwei Goldmedaillen freuen. 200 m Lagen (3:51,38) und 400 m Freistil (7:03,74) waren für eine Premiere zu später Stunde schon recht gut.
- Maike zum ersten Mal die 50 m Schmetterling, welche sie einwandfrei durchschwamm.
- Aylin konnte sich über die 50 m Rücken um einige Sekunden verbessern. Für die Jungs startete nur Ben Bieser, welche über 100 m Freistil eine Bestzeit vorweisen konnte.
Im Jg 99 waren die Jungs schon besser besetzt: Timo Langsdorf, Johannes Vos und Johannes Majer.
- Für Johannes M. waren die 200 m Lagen ebenfalls eine Premiere.
- Johannes V. genoß die lange Strecken sittlich, denn selbst nach Ablauf der 400 m Freistil schwamm er
seelenruhig weiter…er wäre locker noch 1000 m weitergeschwommen. Die Kampfrichterin war der Verzweiflung nahe, da sie ihn an den Wenden nicht zu Fassen bekam.
Franziska Schibert, Saskia Röser und Telja Riechel gingen im JG 99 für die Mädchen an den Start.
Franziska hatte ein Mammutprogramm abzuleisten. Am Samstag startete sie über die 50 m Strecken, alles in Bestzeit. Vor allem die 50 m Schmetterling in 0:41,69 waren super. Den Sonntag begann sie mit 200 m Lagen in 3:29,93. Für ihr erstes Mal sehr gut. Eine enorme Verbesserung über 100 m Rücken (1:39,75) und über 100 m Freistil in 1:23,32 wurde sie Sechste. Carina war total begeistert. Auch Telja konnte sich über 100 und 400 m Freistil stark verbessern. Auch hier sah man die Früchte der Arbeit.


Mit Amelie Gollai, Céline von Krosigk und Angela Kind war der JG 98 stark besetzt.
Angela konnte über 50 m Freistil einige Sekunden gut machen und war mit ihrer neuen Bestzeit (0:43,75) voll auf zufrieden, zumal sie nur zweimal die Woche trainiert. Amelie startete ebenfalls über die 50 m Strecken und konnte einige gute Zeiten vorweisen. Am nächsten Tag gewann sie über 100 m Freistil in 1:07,06 die Goldmedaille. Über 100 m Rücken verbesserte sie sich wieder weiter auf 1:20,60. Mit dem dritten Platz über 400 m Freistil war sie ganz und garnicht zufrieden. Dafür strahlte Céline umso mehr über ihre Zeit und Platzierung über 400 m Lagen. Bronzemedaille und ihre Bestzeit um 30 Sekunden (6:43,04) unterboten. Auch über die 100 m Freistil konnte sie Tempo machen. Die letzte Strecke über 400 m Freistil schwamm sie am Abend zwar auch in Bestzeit, war jedoch völlig fertig.
Mit Marc Weeser, Alexander Naber und Arne Spielmann waren die Jungs im JG 98 besetzt.
Marc kam über 100 m Freistil der angestrebten 1:10 wieder ein Stück näher (1:14,72) und gewann Silber. Alexander konnte bei all seinen Starts Bestzeiten vorweisen und landete im Mittelfeld. Arne trainiert seit Januar in Mainz. Über 400 m Lagen gewann er Bronze (6:47,62) und 100 m Brust in 1:36,55 Silber.
Zu guter Letzt gingen noch unsere beiden JG 97 an den Start. Jan Wilhelm, nach langer Trainingspause wieder da und Karim Bauer.
Jan gewann Bronze über 100 m Schmetterling und Gold über 400 m Lagen. Auch in Freistil konnte er sich verbessern. Karim war zu Beginn des Wettkampf voll in Form. Silber über 100 m Rücken (1:22,92) und 100 m Freistil (1:07,88). Zu später Stunde schwamm er noch die 400 m Freistil, gewann auch Bronze, aber seine Zeit zeigte schon, was sich am nächsten Tag bewahrheiligte. Karim war erkrankt.
Eine langer Wettkampf in einem Hallenbad, wo Sauerstoff eher Mangelware war, ging zu Ende. Eugen Matschilski, der neue Trainer der 1. Mannschaft war durchweg zufrieden. Er konnte sich einen Gesamteindruck machen. Carina und Carolin waren von ihren Schützlingen sehr angetan. Ein sehr motivierendes Ergebnis für alle Seiten, ob Trainer oder Schwimmer.








